Ortsverband Oberpleis/H´rott

Slideshow OV Oberpleis/H´rott

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OV Oberpleis / Heisterbacherrott

OBERPLEIS/H´ROTT

OV Oberpleis / Heisterbacherrott

Der Bereich des CDU Ortsverbandes Oberpleis/Heisterbacherrott innerhalb des Stadtgebietes von Königswinter ist in seiner heutigen Struktur und Funktion das Ergebnis der Kommunalen Neuordnung von 1969.

Aus Mangel an Siedlungsraum im Rheintal wurden damals die ländlichen Bereiche östlich des Siebengebirges dem Talbereich um Königswinter und Dollendorf zugeordnet, neben Thomasberg und Heisterbacherrott auch Oberpleis und sein Umfeld, sowie Berghausen und Eudenbach.

Die CDU Königswinter konnte seit dieser Zeit im Rat der Stadt entscheidende Impulse für die Ortsentwicklung im Bergbereich geben. Viele Neubaugebiete, insbesondere für Beschäftigte in der Bundesstadt Bonn und junge Familien, wurden geschaffen.

Dies hatte zur Folge, dass Oberpleis sich nach und nach gemäß Landesentwicklungsplan zu einem Mittelzentrum mit den Funktionen Wohnen, Versorgung, Gewerbe, Schule und Sport entwickelte.

So wurde im Jahr 2005 der Neubau der Katholischen Grundschule Sonnenhügel in Oberpleis bezogen. Umfangreiche Bau- und Unterhaltungsmittel flossen auch in die erweiterte Grundschulein Heisterbacherrott. Beide Grundschulen, einschließlich der Außenstelle in Eudenbach, sind heute Offene Ganztagsschulen (OGS).

Außerdem bieten eine Haupt-, eine Realschule und das Oelberg-Gymnasium im Schulzentrum Oberpleis allen Königswinterer Schülern eine ihrer Begabung entsprechende ortsnahe Schulbildung.

Jüngsten Umfragen zu Folge bleibt das Gymnasium bei Schülern und Eltern weiterhin die attraktivste Schulform. Um den Raumbedarf des Gymnasiums mit seiner hohen Schülerzahl abzudecken, wurden in Leichtbauweise zwei Erweiterungen für zusätzliche Klassenräume auf dem Schulhof errichtet.

Für die vor kurzem abgeschlossene energetische Sanierung des gesamten Schulzentrums, einschließlich der beiden Dreifachturnhallen, hat die Stadt Königswinter (neben Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II) erhebliche eigene Finanzmittel in Millionenhöhe aufgewendet, die nach Ansicht der CDU aber sinnvoll und zukunftsweisend angelegt sind. Das Schulzentrum erscheint in seinem neuen Gewand in den warmen Farben Rot, Gelb und Orange.Die Schlüsselübergabe nach Abschluss der umfangreichen Sanierung erfolgte Ende März 2012.

Im Bereich des ehemaligen Hallenbades des Schulzentrums wurden zusätzlich noch eine Mensa und ein Selbstlernzentrum integriert, um den heutigen Anforderungen nach optimalen Bedingungen für einen Ganztagsschulbetrieb, der bereits für die Hauptschule gilt und mittelfristig für alle Schulformen zur Regel werden wird, gerecht zu werden. Das Angebot einer begabungsspezifischen Förderung der Schüler in unterschiedlichen Schulformen entspricht den Zielen eines gegliederten Schulsystems, das die CDU nach wie vor favorisiert, nicht zuletzt auch mit dem sogenannten Schulkompromiss von Nordrhein-Westfalen.
Um die Gründerin des Gymnasiums zu ehren, wurde der Bereich des Selbstlernzentrums nach Fertigstellung auf Vorschlag der CDU „Dr. Brigitte Mohr-Bildungszentrum“ benannt.

Dem Ziel der Gesellschaftspolitik verpflichtet, hat die CDU in der Vergangenheit besonders auch den Vereins- und Freizeitsport im Bergbereich in seiner ganzen Vielfalt gefördert. So wurden der Bau einer weiteren Dreifachturnhalle neben der neuen Grundschule ermöglicht, die Errichtung einer Skaterbahn und eines Basketball-Spielfeldes, der Bau weiterer Bolzplätze sowie die Wiederinbetriebnahme des alten Freibades in Oberpleis durch Privatisierung unterstützt. Eine nochmalige Steigerung der Investitionen im Sportbereich war die Fertigstellung eines neuen Sportplatzes mit zugehörigem Kleinspielfeld und Kunstrasenbelag neben der neuen Grundschule im Jahr 2007/2008. Hier hat sich die CDU Königswinter trotz heftiger Gegenwehr der politischen Gegner im Rat durchsetzen können, um erstmalig in der Stadt in einem sogenannten ÖPP-Modell (Öffentliche/Private/Partnerschaft) einem privaten Investor den Bauauftrag zu erteilen, der in den kommenden Jahren bei gleichbleibenden jährlichen Zahlungen durch die Stadt sämtliche Unterhaltungskosten für den Sportplatz trägt.

Bürgerengagement und Übernahme von Verantwortung, welche die CDU stets gefordert, aber auch gefördert hat, wurden im CDU-Ortsverband Oberpleis/Heisterbacherrott schon immer groß- geschrieben:

So gingen aus Elterninitiativen hervor: Das Oelberg-Gymnasium, das Haus der Jugend, 10 von 18 Kindergärten, 6 von 9 Spielplätzen, eine ehemals städtische, jetzt ehrenamtlich betriebene Bibliothek, eine Boulebahn und ein Multifunktionsplatz. Träger der oben genannten Offenen Ganztagsschulen sind ebenso ein Sportverein bzw. ein Förderverein.

Für einen zügigen und sicheren Verkehrsfluss im Zentrum von Oberpleis und an der Kreuzung L268/L331 sorgen heute drei Verkehrskreisel. Sie wurden auf Vorschlag der CDU-Fraktion gebaut.
Auch die sonstige Infrastruktur im gesamten Bergbereich hat sich in den 90er Jahren bestens entwickelt:Zahlreiche Geschäfte wurden geschaffen, großflächiger Einzelhandel, Discounter, Fachmärkte, Rechtsanwälte, Ärzte, Apotheken und eineVielzahl sonstiger Dienstleister sorgen heute dafür, dass alles Notwendige und viel Lebensqualität ohne lange Wege für die Bewohner im Pleiser-Hügelland zu haben sind.

Die mittelständische Wirtschaft floriert in drei größeren Gewerbegebieten. Hier wurden zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen.

Gleichwohl gibt es derzeit aber auch in Oberpleis und Heisterbacherrott nach der Boomzeit um die Jahrtausendwende Anzeichen von Veränderung der wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere Geschäftsaufgaben und mittlerweile auch längerfristige Leerstände, die auf ein Nachlassen der positiven Entwicklung der vergangenen Jahre hindeuten. Dies ist nicht zuletzt auch bedingt durch die allgemeine Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2008.

Die CDU Oberpleis/Heisterbacherrott hat deshalb zur Stärkung des Mittelzentrums im Siebengebirge bereits Mitte 2008 eine Initiative zur „Ortsentwicklung Oberpleis“, mit Schwerpunkt Kirchplatz, Siegburger Straße und Propsteistraße, angestoßen, die auf den Ergebnissen des Stadtmarketingprozesses (2002), von Untersuchungen der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Königswinter und des Werbekreises Oberpleis (2007) aufbaut. Gegenstand einer jüngsten, weiteren Initiative, die zu Jahresbeginn 2012 gestartet wurde, ist das Projekt der „Vorbereitende Untersuchung“ eines gesetzlichen Sanierungsverfahren, in welchem der bauliche Zustand, das Potential der Bausubstanz und Mitwirkungsbereitschaft der betroffenen Eigentümer analysiert werden sollen, bevor konkrete Maßnahmen zur Sanierung eingeleitet und Fördermittel beim Land beantragt werden können.

Nach Fertigstellung des Durchgangs vom Kirchplatz zum Busbahnhof (Abriss eines Gebäudes, Anlegung einer fußläufigen Verbindung, direkter, barrierefreier Zugang zur Tiefgarage)
sind letztlich vier weitere Maßnahmen entscheidend für die Ortsentwicklung in Oberpleis:

Umgestaltung des Kirchplatzes
Verbesserung des Erscheinungsbildes durch neue Pflasterung, Verlegung der Parkstände, Öffnung der Kirchplatzmauer, Trennung von motorisiertem und fußläufigem Verkehr (Barrierefreiheit), Verbesserung der Aufenthaltsfunktion auf dem Platz, Stärkung der vorhandenen und neuen Gastronomie.

Rückbau Busbahnhof
Teilweise Verlagerung der Parkstände von Bussen vom Busbahnhof an die Peripherie des Ortszentrums, deutliche Reduzierung der Busbahnhofflächen zur Stärkung der Aufenthaltsfunktion für Fußgänger, Bereitstellung der so gewonnenen Flächen für die Außengastronomie der dort ansässigen Gastronomie (Pizzeria bzw. Eisdiele).

Neugestaltung der Siegburger Straße
Umbau des Straßenraums zur Verkehrsberuhigung und Verbesserung der Aufenthaltsfunktion für Fußgänger, Entwicklung und finanzielle Förderung geeigneter Geschäftsideen zur Beseitigung von Leerständen und Bauruinen (gemeinsam mit den Eigentümern), nachhaltige Investitionen in erhaltenswerte Bausubstanz.

Neugestaltung der Propsteistraße
Umbau der Straßenfläche zur Verkehrsberuhigung und Verbesserung der Aufenthaltsfunktion für Fußgänger, Abriss von abgängiger und nicht mehr sanierungsfähiger Bausubstanz, Entwicklung von Geschäftsideen und finanzielle Förderung der Umwandlung von bestehenden Gewerbebetrieben (gemeinsam mit den Eigentümern), nachhaltige Investitionen in erhaltenswerte Bausubstanz.

Ansprechpartner (OV Oberpleis/H´rott)

Vorsitzender: Norbert Mahlberg

Siegburger Str. 58
53639 Königswinter-Oberpleis

Telefon 0 22 44 / 87 04 03
E-Mail: nmahlberg [at] t-online.de

Unsere Ziele

Als langfristige Ziele für den gesamten Bergbereich in Königswinter in den nächsten 10 bis 15 Jahre sieht die CDU Oberpleis/Heisterbacherrott insbesondere folgende Themen, die zu gegebener Zeit angepackt werden müssen:

Wohnen
Gebiet Limperichsberg (Thomasberg) oder Eigenacker-Ost (Königswinterer Straße, Oberpleis) weiterentwickeln, erschließen, bereitstellen

Gewerbe
Ortszentren in Oberpleis, Thomasberg, Heisterbacherrott, Eudenbach, entwickeln, erschließen, bereitstellen

Gemeinbedarf
Soziale Infrastruktur schaffen, insbesondere für Kinder, Schüler und Senioren, Sportstättenbau (Erneuerung und Umbau, z.B. Kunstrasenplätze) vorantreiben, Freizeiteinrichtungen (z.B. Kino)

Versorgung
Dienstleistungen, Medizinische Versorgung, Hotels, Gaststätten, Cafés, Einkaufen

Verkehr
Verbesserung ÖPNV (Schnellbusse nach Bonn und Siegburg, Nachtbusse, bessere Anbindung des Gewerbegebiets Wahlfeld an die L 143) und bessere Auslastung der Tiefgarage

Brandschutz
Umsetzung der im Brandschutzbedarfsplan festgelegten Ziele zur notwendigen Feuerschutzversorgung des Bergbereiches, mittelfristig Verlegung und Stärkung des Standortes Uthweiler zur besseren Erreichbarkeit von Oberpleis, weitere Verbesserungen am Standort der Feuerwehr in Eudenbach

Sicherheit
Nach Umsetzung der Neuorganisation der Polizeistruktur im Bonner Raum (mit Zentrale Ramersdorf für den rechtsrheinischen Teil) Verbesserung der Polizeipräsenz im gesamten Königswinterer Bergbereich rund um die Uhr, insbesondere an den bekannten sozialen Brennpunkten.