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Herr Pauly outet sich!
Herr Pauly, ehedem Spitzenkandidat der Freien Wähler Königswinter und - nach seinem Austritt aus dieser politischen Gruppierung direkt nach der Kommunalwahl - Einzelmitglied des Rates, hat die Katze aus dem Sack gelassen: Er hat sich mit dem Ratsmitglied der Partei DIE LINKE zur FRAKTION FREIE LINKE zusammen geschlossen.
Diese Entwicklung kommt nicht überraschend! Ich habe schon vor der Kommunalwahl den Finger gehoben und vor diesem Zeitgenossen gewarnt: „Herr Pauly hat in der Vergangenheit sehr engen Kontakt zur LINKEN gepflegt und ist im Februar 2009 sogar zu deren Vertrauensmann gewählt worden“. Seinen Wählern hat er dies natürlich geflissentlich verschwiegen. Wie müssen sich diese Wähler verschaukelt fühlen, wenn sich Herr Pauly jetzt das Wahlprogramm der Linken zu Eigen macht. Zur Erinnerung: Gerade DIE LINKE NRW wird vom Verfassungsschutz beobachtet, weil hier Extremisten, Radikale und Fundamentalisten dominieren. Sie hält u.a. soziale Unruhen für wünschenswert und notwendig, will aus diesem Grunde die Wirtschaftskrise vertiefen, Teile der Wirtschaft verstaatlichen und den Handel mit Drogen frei geben.
Damit nicht genug: Noch im Januar 2010 hat Pauly mit seinem jetzigen Fraktionskollegen und linken Genossen Danne der linken Klientel weis gemacht, dass man keine gemeinsame Fraktion bilden wolle: „ Wir haben uns in gemeinsamer Absprache darüber verständigt, dass wir einen Zusammenschluss nur für einen Fraktionsstatus nicht eingehen werden, auch wenn uns dadurch Vorteile in Form von zusätzlichen finanziellen Mitteln und zusätzlichen Rechten bei der Besetzung und der Arbeit in den Ausschüssen verloren gehen“. Und jetzt kommt`s: „Hier ist uns Glaubwürdigkeit wichtiger als Opportunismus“. Starke Worte, staatsmännisch formuliert und nichts dahinter. Die selbst ernannten Opportunisten zeigen erneut ihr wahres Gesicht – Geld stinkt offensichtlich doch nicht. Man kann ihnen nichts, aber auch gar nichts glauben.
All dies wird noch getoppt durch die unsäglichen agitatorischen Auftritte des Opportunisten Pauly in den politischen Gremien der Stadt. Permanente Diffamierungen des Bürgermeisters und der Regierungsfraktionen CDU und FDP, Unterstellungen und Verdächtigungen, andauernde diffamierende Diktion wie „Tricks, Heimlichkeiten, Verschlagenheit, arglistige Täuschung“ gehören zu seinem Standardrepertoire. Herr Pauly zerstört damit mutwillig den stets gepflegten Grundkonsens im Rat, der immer durch eine Respektierung des politisch anders Denkenden geprägt war und sich durch ein gutes persönliches Miteinander – aller unterschiedlichen politischen Meinungen zum Trotz – auszeichnete. Herr Pauly sagt, er sei nicht für ein schönes Umgangsklima und nicht für eine gewisse Beratungskultur gewählt worden. Seine Wähler dürften längst nicht mehr wissen, wofür sie ihn gewählt haben und müssen sich von ihm schon stark hinters Licht geführt fühlen. Wer seinen Mitmenschen nur mit Misstrauen und Argwohn begegnet, der muss vom Leben schon sehr enttäuscht sein. Herr Pauly drückt das so aus: „Auch Respekt vor der Überzeugung anderer ist nicht jedem gegeben“ (Kommentar zu Weltexpress vom. 29.09.09). Wie wahr, Herr Pauly, genauso schätzen wir Sie auch ein!
Josef Griese Verantwortlich: CDU Fraktion Königswinter, Vorsitzender Dr. Josef Griese
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